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Die Schwimmbäder sind total überlaufen, auf die Liegewiese am See passt kein Handtuch mehr.

Die Schwimmbäder sind total überlaufen, auf die Liegewiese am See passt kein Handtuch mehr. Warum nicht mal anderswo Abkühlung suchen?

Die Berliner Museen haben nicht nur haufenweise Kunst von Weltrang zu bieten. An heißen Tagen wie diesen versprechen sie auch noch einen ganz anderen Genuss. «Unsere Häuser werden nach Möglichkeit auf einer Temperatur von 18 Grad gehalten, weil das das ideale Klima für Kunstwerke ist», sagt Markus Farr, der Pressesprecher der Staatlichen Museen zu Berlin. «Deswegen ist es unglaublich schön, bei 34 Grad Hitze in ein Museum zu gehen.»

Die fünfzehn Häuser der Staatlichen Museen, davon allein fünf auf der Museumsinsel, verzeichnen laut Farr derzeit kaum Schwankungen in ihren Besucherzahlen - trotz des andernorts üblichen Rückgangs im Sommer. «Das liegt vor allem an den vielen internationalen Gästen, die wir haben. Die sind wettermäßig eh ein bisschen härter im Nehmen als die Berliner.»

Besonderen Zulauf hat nach wie vor die Ausstellung «Wanderlust» in der Alten Nationalgalerie, die mit mehr als 120 hochkarätigen Exponaten von Caspar David Friedrich bis Auguste Renoir dem Thema Wandern in der Kunst nachgeht. Spezieller Service des Hauses: Wenn die Schlangen an der Kasse zu lang werden, geben die Verantwortlichen Sonnenschirme aus.

Doch auch sonst lässt es sich auf der luftig zwischen zwei Spree-Armen gelegenen Museumsinsel gut aushalten. Die Sommerbar im Kolonnadenhof war mit ihrem abendlichen Gesprächs- und Musikangebot ein Publikumsmagnet. Und ab Dienstag übernehmen hier die Kinder wieder die Regie: Unter dem Motto «Rauf auf die Insel» wird bei einem Freiluft-Feriencamp (31. Juli bis 2. August) kräftig gebastelt, gemalert, getöpfert und entdeckt.

Die Stiftung Stadtmuseum mit ihren insgesamt fünf Häusern hat weniger ideale Bedingungen. Die Gebäude sind teilweise denkmalmalgeschützt und haben keine Klimaanlage, in den oberen Etagen kann es - Kunst hin, Kunst her - heiß werden.

«Wir haben trotzdem keine Einbrüche bei den Besucherzahlen», sagt Sprecherin Anja Schulze. «Unsere Ausstellung "Die Schönheit der großen Stadt" im Ephraim-Palais ist auch für Gäste interessant. Und die Nikolaikirche liegt ohnedies günstig an den großen Touristenwegen. Dorthin ziehen sich die Menschen gern mal zurück - egal, wie das Wetter ist.»

Auch das Deutsche Historische Museum am Boulevard Unter den Linden ist mit dem aktuellen Besucherinteresse sehr zufrieden. «Wir hatten wegen unserer Ausstellung "Europa und das Meer" schon im Juni leicht überdurchschnittliche Zahlen», sagt Sprecherin Daniela Lange. «Im Juli kamen ferienbedingt zwar keine Schulklassen, aber viele internationale Besucher - vor allem aus Großbritannien, den USA, Spanien, Italien und den Niederlanden. Das wiegt sich so ungefähr auf.»

Die Berlinische Galerie, das Landesmuseum für moderne Kunst in Kreuzberg, kann vorerst an ihren Besucherzahlen keinen Wettertrend ablesen. «Aber tatsächlich sind unsere Räume schön klimatisiert, hier kann man immer Abkühlung finden», so eine Sprecherin. Dort ist unter anderem die Ausstellung «Gier, Angst, Liebe» der rumänischstämmigen Fotokünstlerin Loredana Nemes zu sehen - noch bis Mitte Oktober. Hoffentlich muss bis dahin nicht schon die Heizung aufgedreht werden.

Quelle: dpa

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